Werbebotschafterin für Bayreuth und Kämpferin für Gerechtigkeit

Werbebotschafterin für Bayreuth und Kämpferin für Gerechtigkeit

Mit einem derart klaren Ergebnis hatte kaum jemand gerechnet: Silke Launert erhielt 103 von 160 abgegebenen Stimmen und ist damit als Kandidatin im Wahlkreis Bayreuth-Forchheim für die Bundestagswahl im Herbst 2017 nominiert. Mit dem Ergebnis verwies sie ihre Konkurrenten klar in die Schranken. Der Bayreuther Stadt- und Bezirksrat Stefan Specht bekam 38 Stimmen, Christopher Huth 15 und Moritz von Seefried aus Adlitz gerade einmal vier von 160 Stimmen.

Silke Launert vertritt damit künftig den Wahlkreis, zu dem neben Stadt und Landkreis Bayreuth auch zehn Gemeinden aus dem westlichen Landkreis Forchheim gehören. Die 39-Jährige war 2013 über die CSU-Landesliste in den Bundestag gewählt worden und hat damit keinen eigenen Wahlkreis.

Die Bayreuther Ortsvorsitzenden gratulierten Silke Launert MdB nach ihrer Nominierung. von links: Franz-Peter Wild (OV Südwest), Gabi Pastor (OV Süd), Silke Launert MdB, Patrick Lindthaler (OV Nord), Claus Müller (OV Mitte) und Stephanie Kollmer (OV West). Es fehlt auf dem Bild Matthias Unger (OV Ost).
Die Bayreuther Ortsvorsitzenden gratulierten Silke Launert MdB nach ihrer Nominierung. von links: Franz-Peter Wild (OV Südwest), Gabi Pastor (OV Süd), Silke Launert MdB, Patrick Lindthaler (OV Nord), Claus Müller (OV Mitte) und Stephanie Kollmer (OV West). Es fehlt auf dem Bild Matthias Unger (OV Ost).

Launert wurde in Stadtsteinach geboren, besuchte in Kulmbach die Schule und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Bayreuth. Ihre beruflichen Stationen waren das Amts- und Landgericht Hof sowie die Staatsanwaltschaft Hof. Launert ist Mitglied des CSU-Parteivorstandes und Bezirksvorsitzende der Frauenunion Oberfranken.

Vorgeschlagen wurde sie von einem Delegierten aus dem Forchheimer Landkreis, dem Egloffsteiner Bürgermeister Stefan Förtsch. „Die CSU muss jünger und weiblicher werden“, zitierte er Parteichef Horst Seehofer und rühmte die parlamentarische Erfahrung der Kandidatin. Silke Launert stehe für eine moderne CSU, sagte Förtsch. Ihr Blick von außen habe Charme und stehe für Neutralität.

In ihrer Antrittsrede sagte Silke Launert, dass sie auf einem Bauernhof groß geworden und deshalb stets bodenständig geblieben sei. Ebenso nannte sie sich eine „Gerechtigkeitskämpferin“ und beschrieb ihre Stationen von der Nachlass- und Betreuungsrichterin am Amtsgericht in Hof über die Richterin am Landgericht bis hin zur Staatsanwältin. Als sie ihr Studium in Bayreuth begonnen hatte, sei ihr Erstwohnsitz schon einmal Bayreuth gewesen, sagte sie und kündigte den baldigen Umzug in die Wagnerstadt an. „Sie werden keine bessere Werbebotschafterin für Bayreuth finden“, so Launert zu den Delegierten. In den Mittelpunkt ihrer Arbeit werde sie den Kampf gegen den Bevölkerungsrückgang stellen. As größte aktuelle Herausforderung bezeichnete den Verlust von 950 Arbeitsplätzen beim Zigarettenhersteller British American Tobacco.

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