Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale kommt!

Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale kommt!

Das Bundeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung den Bundesverkehrswegeplan 2030 beschlossen und damit den Weg für das parlamentarische Verfahren in Gang gesetzt. Im Gesetzesentwurf, den das Bundeskabinett beschlossen hat, ist die Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale (Nürnberg – Marktredwitz – Hof /Schirnding – Grenze D/CZ) im „vordringlichen Bedarf“ enthalten. Ebenso sieht der Gesetzesentwurf für das 2. Gleis von Schnabelwaid nach Bayreuth und die damit einhergehende Elektrifizierung eine Einstufung in den „potentiellen Bedarf“ vor.

Zum nun vorliegenden Gesetzesentwurf für den Bundesverkehrswegeplan 2030 erklärt der Stellv. CSU-Kreisvorsitzende und Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes im Bayreuther Norden Patrick Lindthaler: „Die Aufnahme der Franken-Sachsen-Magistrale in den vordringlichen Bedarf ist ein wichtiges Etappenziel, welches nach langen Verhandlungen nun endlich erreicht wurde. Nachdem Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt MdB versichert hat, dass alle Projekte des vordringlichen Bedarfs bis zum Auslaufen des Bundesverkehrswegeplans 2016-2030 finanziert sind, kann man heute davon ausgehen, dass bis zum Jahr 2030 die Elektrifizierung der Franken-Sachen-Magistrale Realität wird. Ein Gewinn für die gesamte Region, die im Schulterschluss aller Beteiligten seit Jahren für diesen Erfolg kämpft.

Vorausgesetzt der Bundestag bestätigt den Gesetzesentwurf kann dies aber noch nicht das Ende unserer Bemühungen sein.

Ein Triebzug der BR 612 auf der Franken-Sachsen-Magistrale bei Velden
Ein Triebzug der BR 612 auf der Franken-Sachsen-Magistrale bei Velden

Nach Verabschiedung durch den Bundestag heißt es weiter zusammen dafür zu arbeiten, dass die Realisierung der Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale zügig vorangetrieben wird und nicht bis zum Jahr 2030 auf sich warten lässt. Ebenso müssen wir uns dafür einsetzen, dass im parlamentarischen Verfahren das 2. Gleis nach Schnabelwaid und die damit verbundene Elektrifizierung vom potentiellen in den vordringlichen Bedarf aufgewertet wird, damit auch die Regierungshauptstadt Oberfrankens, Bayreuth, zügig an die Franken-Sachsen-Magistrale angebunden wird. Gerade im Hinblick auf die Entscheidung der BAT den Standtort Bayreuth weitestgehend aufzugeben, ist eine solche infrastrukturpolitische Maßnahme eine der vielen notwendigen Bausteine, um den Wirtschaftsstandort Bayreuth zu stärken. Folglich ist auch die bayerische Staatsregierung gefordert, die Region bei der zügigen Realisierung der Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale und der Aufwertung des 2. Gleises von Schnabelwaid nach Bayreuth, nachhaltig zu unterstützen.

Hierfür werde ich mich auch weiterhin, wo es mir möglich ist –zum Beispiel in der IG Elektrifizierung, der ich seit deren Gründung angehöre – einsetzen.“

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