Schwarzer Tag für Europa und das Vereinigte Königreich von Großbritannien!

Schwarzer Tag für Europa und das Vereinigte Königreich von Großbritannien!

Am 23. Juni 2016 haben die Bürgerinnen und Bürger des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland in einer Volksabstimmung entschieden, die Europäische Union zu verlassen. Mit 51,9 % votierten die Wählerinnen und Wähler für den Brexit und das Ende der Mitgliedschaft in der EU.

Der Vorsitzende des Arbeitskreises für Außen- und Sicherheitspolitik, Entwicklung und Europa der CSU-Bayreuth und Stellv. CSU-Kreisvorsitzende Patrick Lindthaler erklärt zu dieser historischen Entscheidung: „Der 23. Juni 2016 ist ein schwarzer Tag für ganz Europa. Die Folgen aus dieser Entscheidung sind noch nicht überschaubar, aber die wirtschaftlichen Folgen werden sicherlich nicht ausbleiben. Auch die Auswirkungen der Entscheidung für den Fortbestand des Vereinigten Königreiches können massiv werden. Schottland und Nordirland votierten eindeutig für den Verbleib in der Europäischen Union.

Wir verlieren mit Großbritannien einen wichtigen Partner in der EU. Gerade für deutsche Unternehmen aber auch viele junge Menschen ist diese Entscheidung ein herber Verlust an Freiheit und Flexibilität. Es zeichnet sich ab, dass viele ältere Bürgerinnen und Bürger Großbritanniens gegen die Zukunft ihrer jungen Bevölkerung gestimmt haben. Daher ist dieser Tag nicht nur ein schwarzer Tag für Europa, sondern auch für die Bürgerinnen und Bürger Großbritanniens, die für Freiheit und Flexibilität einstehen.

Es ist jetzt aber an der Zeit einen kühlen Kopf zu bewahren, das Ergebnis der Volksabstimmung zu akzeptieren und vernünftige Entscheidungen zu treffen. Die EU muss mit Großbritannien über den Weg des Brexit klug und bedacht verhandeln.

Fest steht für mich heute aber auch: Diese Entscheidung der Briten gegen die Europäische Union muss die EU wachrütteln und eine Reformdebatte in Brüssel in Gang setzen. Die Entscheidung muss uns weiterer Antrieb sein, die EU zu verbessern. Das ist zwingend notwendig. Ein ‚weiter so‘ geht nicht mehr. Wir brauchen ein starkes Europa, das seit mehr als 70 Jahre für Frieden, Freiheit und Weltoffenheit steht, jedoch mit weniger ‚klein-klein‘ sondern mit mehr Zusammenarbeit in den Wirtschafts- und Sicherheitsfragen. Renationalisierung ist in Anbetracht der Herausforderungen auf unserem Kontinent und in der Welt nicht der richtige Weg.“

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