500 Jahre Reinheitsgebot – Kultur und Tradition

500 Jahre Reinheitsgebot – Kultur und Tradition

Die Vorschrift für die Mixtur des deutschen Bieres geht auf eine Vorschrift aus dem Jahr 1516 zurück. Offiziell spricht man von einem „Reinheitsgebot“ seit dem 4. März 1918. Laut einem Sitzungsprotokoll des bayerischen Landtags sprach man erstmals von einem „Reinheitsgebot“, um für das Bier zu werben.

Seit 1995 findet jährlich am 23. April ein sogenannter Tag des Deutschen Bieres statt, mit dem die deutsche Brauwirtschaft an die Tradition dieses Reinheitsgebotes erinnern möchte.

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Zum heutigen „Tag des Bieres“ erklärt Patrick Lindthaler: „Das Reinheitsgebot hat das deutsche Bier zu einer Erfolgsgeschichte gemacht, nicht nur in Deutschland. Von Buenos Aires bis Peking wird deutsches Bier getrunken und geschätzt. Die Zutaten sind einfach: Hopfen, Malz, Hefe und Wasser. Sonst nichts.

Hohe Qualität und Verbraucherschutz sind den Menschen wichtiger denn je. Insofern ist das Reinheitsgebot alles andere als in die Jahre gekommen. Das Reinheitsgebot ist in Europa als Kennzeichnung geschützt – das ist ein großer Erfolg und steht für die Einzigartigkeit deutscher Braukunst. Damit ist das Reinheitsgebot nicht nur irgendeine Richtlinie, sondern ein Teil unserer Kultur und Tradition.“

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