Kein guter Tag für Bayreuth

Kein guter Tag für Bayreuth

Knapp 70% der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bayreuth haben anscheinend kein Interesse daran, wie sich die Stadt Bayreuth entwickelt – das ist das traurigste Ergebnisse der heutigen Bürgerentscheide mit einer Wahlbeteiligung von unter 30%.

Man muss an diesem Abend den Initiatoren der Bürgerentscheide gratulieren, die mehr Bürger an die Urnen bewegt haben und die Entscheidungen akzeptieren, wenngleich ich die Ergebnisse natürlich nicht begrüße und ich mir daher zwei kleine Anmerkungen nicht verkneifen kann:

Rund 9.500 der ca. 60.000 Wahlberechtigten haben entschieden, dass die Rotmainhalle keine Ersatzspielstätte und der Wochenmarkt nicht auf den La Spezia-Platz – den auch die Marktbeschicker bevorzugt wurde – verlegt wird.

Rund 11.000 der ca. 60.000 Wahlberechtigten haben entschieden, dass die Graserschule saniert wird und die Schülerinnen und Schüler keinen modernen Neubau erhalten, der in der Mitte des Schulsprengels liegt und damit die nun länger werdenden Schulwege (nach notwendiger Schließung der Pavillons) verhindert hätte.

Nun heißt es die Ergebnisse anzuerkennen und neue Ideen und Alternativen anzudenken, die Bayreuth weiter nach vorne bringen.

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